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Worum geht es?


In Wathlingen steht die Kalihalde – das ist ein Salz-und Müllberg, der vom Bergbau hier in der Gegend übrig geblieben ist und wo auch Hausmüll gelagert wird. Diese Halde löst sich nun auf – der Niederschlag, also das Regenwasser, löst das Salz der Halde und lässt es ins Erdreich sickern. Das ist leider schlecht – für das Grundwasser, für die wunderbare Natur ringsherum und auch für uns Menschen.

Deshalb möchte die Firma K + S (Kali und Salz), die früher hier das Salz abgebaut hat, die Halde abdecken.


Was ist das Problem an der Abdeckung?


Die Abdeckung wird durchgeführt mit Schutt – dabei handelt es sich um diverse schadstoffbelastete Materialien wie Straßenaufbruch, ölverunreinigter Boden, Schlacken aus Industrie und Hausmüllverbrennung sowie möglicherweise auch Schutt aus dem Abriss von Atomkraftwerken.  

Außerdem wird die Abdeckung die Auflösung nicht gänzlich verhindern können und eine Versalzung des Grundwassers wird auch nicht gestoppt. Zumal der Berg schon abgesackt ist und das oberflächennahe Grundwasser versalzt – kommen dann noch ca. 15Mio Tonnen (!) Schutt drauf – wird der Berg nicht leichter und sinkt noch tiefer.


Abgesehen davon muss der ganze ökologisch katastrophale Schutt erst einmal auf den Berg kommen: und das soll geschehen durch LKW-Anlieferungen. Bei dieser Menge an Schutt dauert die Anlieferung mindestens 16 Jahre, eher 20-25 Jahre. Und – es fahren ca. 100 – 150 LKW am Tag zum Berg hin, und auch wieder zurück! Das sind also ca. 300 LKW, die täglich durch die Ortschaften fahren. Um angeblich andere Ortschaften „zu entlasten“ sollen diese LKW dann durch Altmerdingsen und Hänigsen fahren in Richtung Wathlingen.


Was wollen wir?!


Wir wollen diesen Verkehr nicht! Und zwar nicht nur bei uns nicht, sondern in keiner Ortschaft, nirgends – denn, das Hauptproblem ist die Abdeckung. Die ist in ihrer jetzigen Planung aus ökologischen Gründen nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar. Aber: wir wollen natürlich auch keine 300 LKW am Tag im Ort und all die damit verursachten Probleme: wie zuviel Verkehr, hohe Feinstaubbelastung, Gefährdung der EinwohnerInnen, besonders der Schulkinder, Wertverlust der an den Straßen anliegenden Immobilien, Schädigungen der Bausubstanz der Häuser durch die permanente Erschütterung.


Was wollen wir von Euch?


Wir wünschen uns, dass Ihr uns dabei unterstützt, dass die Pläne zur Abdeckung der Halde gestoppt werden und endlich ordentliche Gutachten durchgeführt werden.

Wir wünschen uns, dass Ihr uns helft, den geplanten Verkehrsweg von K+S zu verhindern.